Aus unseren Archiven:


Nach der Revolution im Französchischen Club hielt unser Ehrenmitglied Mlle Bouniol de Gineste sich etwas abseits des offiziellen Clublebens. Das bedeutete allerdings nicht, dass sie vergessen war oder wurde. Im Gegenteil, es gab noch viele informelle Kontakte sowie die jährliche Veranstaltung auf dem Chateau mit Picknick. Und auf ihre Einladung an uns, auch mitzumachen, unternahmen wir an einem schönen sonnigen Septembertag  1985 die Reise nach Reveillon. Es gab uns die Gelegenheit, eine Menge Leonberger zu sehen, die man sonst nicht sieht, denn nicht alle waren oft auf Ausstellungen.Die Teilnehmer wurden nach Verwandtschaft (der Hunde) gruppiert und später von Mlle Bouniol und Mme Wolfe besprochen.
Es war für uns alle ein sehr erfreulicher und lehrreicher Tag.

1985. Der Französchische Leonberger Club führt ein Qualitäts-Schema ein. 
(Das heutige Schema hat sich inzwischen etwas geändert). Es umfasst 2 Teile. Den Phänotyp (Das Exterieur) und den Genotyp (die Erbanlagen).
Es gibt 6 Stufen.
Stufe 1. Die Konfirmation. Die definitive Eintragung in das Hundestammbuch (In Frankreich bekommen die Welpen zuerst nur  eine Geburtsurkunde, die dann später ersetzt wird durch die Ahnentafel, d.h. wenn der Hund bei der Konfirmation keine gravierenden Fehler hat).
Stufe 2. Konfirmation mit Bewertung Vorzüglich.
Stufe 3. Ein Vorzüglich auf der Clubschau zusammen mit der TAN (eine Form von ZTP).
Stufe 4. Stufe 3 und dazu 2 Mal ein Vorzüglich auf einer speziellen Leonberger Schau unter 2 verschiedenen Richtern.
Stufe 5 und 6. Vorzüglich auf einer Clubschau und begleitet werden von einer bestimmten Zahl der Nachkommen aus 2 oder 3 Würfen.

1985 ist ebenfalls das Jahr, in dem Nicole Desseige und Alain Pecoult ihre Tätigkeit als Leonberger Richter beginnen.

 

Fortsetzung folgt.