Die Achtziger Jahre.
 Das Jahr 1984, ein Jahr, in dem sehr vieles geschah (Teil 3)

Ehrenmitglied:
Robert Beutelspacher.
 

Robert sowie wir Ihm allen kennen:

Ein Schwabe von reinstem Wasser und wohnhaft in Leonberg, wo er und seine Gattin Wilma jeden Tag für den Leonberger Club beschäftigt waren.
1954 kam Carlo v. Glemstal als Hochzeitsgeschenk ins Haus. Dieser Rüde hat einen großen Einfluss auf die Zucht gehabt.
Ab 1964 war Robert sehr aktiv beschäftigt im Vorstand und wurde 1974 zum Vorsitzenden des Clubs gewählt.
Durch seine guten Kontakte zur Stadt Leonberg verfügt der Leonberger -Club jetzt über ein schönes Clubheim.
Hier haben Robert und eine ganze Menge Freiwilliger viel Handarbeit geleistet.

Die Huldigung:

Auch Wilma wurde nicht vergessen:

Ein neues Phänomen. Mit Stolz annonciert der Club den ersten O.L.F.I.H.I.D.
Den Offenen- Leonberger- Familien- Informations- und Hunde- Inventarisations- Tag.
Was wird damit beabsichtigt?
Ziel  ist, soviel wie möglich Mitglieder zu informieren und dadurch Information  über  die  Hunde zurück zu bekommen und das alles in einer Atmosphäre von Gemütlichtkeit und Freude.  Viele  Mitglieder  finden,  dass  sie  bloß Liebhaber sind. Dass Sie  den  Leonberger  nur  haben  als  Familienhund  und  darum  Ausstellungen,  Clubshows,  ZTP, die ganze  Datei,  nichts  für  sie  ist.
Nichts  ist  weniger wahr. Alle Information die man bekommen kann, ist wichtig,  auch  wenn  mit dem Hund nicht gezüchtet wird.
Der  Club  versucht  so viel wie möglich Auskünfte zu geben  durch  die  Clubzeitung  Leonvaria.
Durch  Mitmachen auf Shows, ZTP und ausfüllen der Dateiformulare kann eine  Menge  Information  bekommen  werden, die dann wieder von großem Nutzen sein kann für die  Weiterzucht,  oder  Untersuchungen auf Krankheiten und vieles mehr.
So  kam  die Idee, offene Tage zu veranstalten an denen  eine Vielfalt von  Informationen  gegeben  werden kann und auch wieder viel Information zurückbekommen wird. Und dass alles bei einem  gemütlichen Treffen, in ruhiger Atmosphäre, mit genügend Zeit zum spazieren, Agility usw.

So wurde am 2. November 1984 der erste OLFIHID aus der Taufe gehoben.
Ort: Ein wunderschöner ruhiger Campingplatz, mitten im Wald. Eine ganz große Kantine, mit verschiedene Ständen.

Tierarzt  Oerlemans, kein Unbekannter im Leonberger- Kreisen, machte auf Wunsch  den  Augen-Test auf  Katarakt.  Gab  ausführlich  Ratschläge. Es war keine Sprechstunde,  also  keine  kranken  Tiere anwesend, aber jeder konnte mit seinen Fragen und Problemen über die Gesundheit des  Leonbergers bei ihm vorsprechen.
Nic D`hont,  ein Experte über die Nahrung erklärte viele Sachen über zuviel oder zu wenig  Futter und Zusatzstoffe. Broschüren waren vorhanden. Die Datei- Kommission erklärte mit Hilfe eines PC, wie die Information gespeichert wurden und auf Wunsch auch wieder benutzt werden konnten und verteilte eifrig Datei-Formulare.
Die  ZTP- Kommission machte die Idee ZTP noch mehr zugänglich für alle Mitglieder. Die Zuchtkommission gab allerhand Information über die Zucht, Aufzucht der Welpen, Wahl der Deckrüden usw.
Ton Muller hatte sich bereit erklärt, so weit es Zeit gab, Hunde individuell zu besprechen.
Jeder Hund bekam einen Rapport. Es war doch klar, dass man hier Schlange stand.

Eine Kinderecke, so dass die Eltern auch mal die Hände frei hatten. Hier gab es Videos, Farb- und Malwettbewerbe.
Die Kleinen brauchten sich also nicht zu langweilen, während die Eltern irgendwo anders beschäftig waren.
Mit über 250 Besuchern konnte man den OLFIHID wirklich als gelungen betrachten.

 

Fortsetzung folgt.